DIE INDIGENEN VÖLKER SIBIRIENS

 

" ... Sibirien ... Heute wird dieses Gebiet von etwa 25 Millionen Menschen besiedelt, deren Siedlungen sich hauptsächlich entlang der Transsibirischen Eisenbahn befinden. Das entspricht einem Anteil von 17 % im Jahre 1995 der Gesamtbevölkerung Russlands auf 56% der Gesamtfläche. Dahinter verbergen sich neben den zugewanderten Nationalitäten (z.B. Russen, Deutschen) eine Vielzahl größerer und kleinerer Volksgruppen, die sechs verschiedenen indigenen Sprachfamilien angehören. Trotz unterschiedlicher geschichtlicher und sprachlicher Hintergründe gibt es unter den indigenen Völkern eine Vielzahl von kulturellen Gemeinsamkeiten, die vor allem auf den geographischen und klimatischen Gegebenheiten basieren. So weisen sie in ihren Ursprüngen eine Wirtschafts- und Lebensweise als Nomaden (Haltung von Schafen, Pferden und im Norden vor allem Rentieren), Jäger oder Fischer auf. Nach dem Zusammentreffen mit russischen Eroberern im 16.Jh. setzte eine schrittweise Auslöschung ihrer Kulturen ein, die einen Höhepunkt unter der Diktatur Stalins fand. Viele sind trotz allem in ihrem Kern erhalten geblieben und für einige dürfte es keineswegs zu spät sein für ihre Rückbesinnung und Weiterentwicklung, sofern ihnen von der russischen Gesellschaft genügend Freiraum gegeben wird (Resagk, K. 2002: Völker Sibiriens. Exkursionsbericht TU Berlin; Wein, N. 1999) ..."

Aus der Einleitung von Robert Pudwills "Völker Sibiriens" in seiner grundlegenden Information

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Nach der Einleitung: Allgemeiner geschichtlicher Abriss - Geschichte der Urvölker - Völker - Großvölker: Burjaten, Jakuten, Tuwa, Altaier - Nördliche Kleinvölker


Bildband "Vergessene Völker im wilden Osten"


"Wie sich der Eisbär mit den Tieren versöhnte"

Ein jakutisches Märchen und Ein Auszug aus Holger Roehles Jakutien-Buch


Eine Karte

Verteilung der Völker in Sibirien


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